Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach GTÜM in Bochum – Praxis Kirchviertel
- Patrick Gärtner

- vor 3 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Tauchtauglichkeit nach GTÜM: Warum die Untersuchung so wichtig ist
Ob erster Tauchkurs, Wiedereinstieg nach Jahren oder regelmäßiges Sporttauchen: Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach GTÜM-Empfehlungen schafft Sicherheit – für Sie selbst und für Ihre Tauchpartner.
In der Praxis Kirchviertel in Bochum bieten wir die Tauchtauglichkeitsuntersuchung (TTU) als strukturierte Vorsorge an. Schwerpunkt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenfunktion und tauchspezifische Risiken
Was bedeutet „Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach GTÜM“?
Die GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin) stellt standardisierte Untersuchungsbögen und Empfehlungen bereit. Damit wird die Beurteilung der Tauchtauglichkeit nachvollziehbar und einheitlich.
Ziel ist nicht „bestehen oder durchfallen“, sondern:
mögliche Risiken frühzeitig erkennen,
individuelle Empfehlungen geben (z. B. Trainingszustand, Medikamentenplan, weitere Abklärung),
und so Tauchunfällen vorbeugen.
Für wen ist eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung besonders sinnvoll?
Eine TTU ist besonders empfehlenswert, wenn Sie …
neu mit dem Tauchen starten (z. B. OWD-Kurs),
länger nicht getaucht sind,
Vorerkrankungen haben (z. B. Asthma, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen),
regelmäßig Medikamente einnehmen,
beim Tauchen Beschwerden hatten (z. B. Druckausgleichsprobleme, Luftnot, Brustdruck, Schwindel),
oder vor dem nächsten Tauchurlaub einfach „auf Nummer sicher“ gehen möchten.
Was wird bei der TTU in der Praxis typischerweise geprüft?
Je nach Vorgeschichte und Fragestellung umfasst die Untersuchung in der Regel:
Anamnese (Gesundheits- und Tauchvorgeschichte nach standardisiertem Bogen)
Körperliche Untersuchung
Blutdruckmessung
Ruhe-EKG
Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie)
Ab dem 40. Lebensjahr ist ein Belastungs-EKG notwendig
Wenn medizinisch sinnvoll, besprechen wir ergänzende Untersuchungen individuell (z. B. Labordiagnostik) – zielgerichtet und verständlich.
Wie oft sollte man die Tauchtauglichkeit prüfen lassen?
Als Orientierung werden häufig folgende Intervalle empfohlen:
jährlich bis zum vollendeten 15. Lebensjahr
spätestens alle 3 Jahre bis zum vollendeten 39. Lebensjahr
jährlich ab dem 40. Lebensjahr
Wenn Beschwerden auftreten oder sich gesundheitlich etwas ändert, ist eine frühere Kontrolle sinnvoll.
So läuft der Termin in Bochum in der Praxis Kirchviertel ab
Kurze Vorbereitung: Wenn vorhanden, bringen Sie Befunde/Arztbriefe, Medikamentenliste und ggf. Ihr Tauchlogbuch mit.
Anamnese & Untersuchung: strukturiert nach tauchmedizinischer Fragestellung
EKG, Lungenfunktion und Belastungs-EKG: direkt in der Praxis
Untersuchung und Beratung: direkt im Anschluss
Häufige Fragen zur Tauchtauglichkeit (FAQ)
Brauche ich die TTU auch, wenn ich mich fit fühle?
Viele relevante Faktoren (z. B. Blutdruck, Rhythmusstörungen, Lungenfunktion) bleiben im Alltag unbemerkt. Die TTU ist eine Sicherheitsmaßnahme – ähnlich wie ein Check vor sportlicher Belastung.
Gilt das auch für Apnoe-/Freitauchen?
Ja – je nach Sportart gelten teilweise andere Schwerpunkte. Wir richten die Untersuchung passend auf Ihre Tauchform aus.
Was ist, wenn ich eine Vorerkrankung habe?
Das bedeutet nicht automatisch „nicht tauchen“. Häufig geht es um eine individuelle Risikoeinschätzung, optimale Einstellung (z. B. Blutdruck) und ggf. gezielte Zusatzdiagnostik.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Vor Tauchreisen lohnt sich eine frühzeitige Planung. Oft sind auch kurzfristige Termine möglich.
Wieviel kostet die Untersuchung
Wir richten uns bei den angebotenen Untersuchungen an die Abrechnungsempfehlungen der GTÜM
Terminvereinbarung
Telefon: 0234-3247700

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